Bewährte Arzneien zur Selbstmedikation

Ohrenschmerzen

Aconitum nappellus: der blaue Sturmhut ist angezeigt bei plötzlich auftretenden Schmerzen, meist ausgelöst durch kalten Wind, die sich abends und nachts verschlimmern. Es kann auch zu plötzlichem Fieberanstieg kommen. Ängstlich , v.a. nachts.

Belladonna: pochende, klopfende Schmerzen, schlimmer beim Schlucken, schlimmer in kalter Luft, ausstrahlend in Gesicht und Kopf. Einbinden bessert. Heftig, tobt, Fieberdelir.

Chamomilla: häufig ausgelöst durch schwierige Zahnung. Das Kind ist unleidlich, weiß nicht was es will, erträgt den Schmerz nicht. Auffallende Wangenröte, oft einseitig. Ebenso Röte der Ohren, Wärmegefühl der Ohren. Die Schmerzen sind stechend, Verlangen nach Kopfbedeckung. Durstig.

Ferrum phosphoricum: stechende Ohrenschmerzen abends beim zu Bett gehen, besser durch kühle Auflagen. Auffallend gut gelaunt, Kind will spielen.

Pulsatilla: meist ist das linke Ohr betroffen. Allgemeines Hitzegefühl und Hitzegefühl im Ohr. Besserung an der frischen Luft und durch kalte Auflagen, Bettwärme verschlimmert. Ohr wie verschlagen. Gereizt und weinerlich. Kein Durst.

Mercurius solubilis: eher das rechte Ohr ist betroffen. Die Schmerzen sind stechend, schlimmer beim Bücken, beim Schlucken, sowie durch Bettwärme und besser durch kalte Auflagen. Sehr zorniges Wesen.

Sobald Flüssigkeit aus dem Gehörgang tritt, darf nichts eingetropft werden und muss ein/e ÄrztIn aufgesucht werden!

Die homöopathischen Arzneien gibt man bevorzugt in tiefen Potenzen wie D6, 3 x täglich 5 Kügelchen. Bei starken Schmerzen auch stündlich. Sollte keine Besserung eintreten, konsultieren Sie bitte eine homöopathiekundige Ärztin.

< zurück

Dr. med. Katrin Strauch Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie
1140 Wien Matznergasse 8/1
Tel: +43 1 98898 450 Fax: +43 1 98898 201
www.drstrauch.net praxis@drstrauch.net